Eine kreative Eröffnungsfeier für das „Institute for Creativity & Innovation“ am Campus Ismaning am 29.07.2017

Am 29. Juli 2017 wurde das neue Institute for Creativity & Innovation (ICI) der Hochschule für angewandtes Management (HAM) feierlich am Campus Ismaning eröffnet. Unter dem Motto „Eine echt kreative Veranstaltung, die die Teilnehmer nie vergessen können“, organisierte die Institutsleiterin Frau Prof. Dr. Ming Tang gemeinsam mit Prof. Dr. Joel Schmidt und einigen HAM-Studierenden eine unvergessliche und kreative Eröffnungsfeier. Dem Institutsnamen entsprechend -„Institute for Creativity & Innovation (ICI)“ legten die Organisatoren der Veranstaltung viel Wert auf Kreativität. So entstand die Idee einer „4 in 1“ Veranstaltung: eine internationale Konferenz zum Thema Kreativität und Innovation; ein Treffen der Autoren des neuen HAM Buchs Handbook of the Management of Creativity and Innovation (Hrsg. Prof. Dr. Min Tang und Prof. Dr. Christian Werner); ein Alumni-Treffen der HAM Kreativitäts-Summer-School und die 3. Präsenz des Wahlpflichtfachs „Psychologie der Kreativität & Innovation“.

Um einen intensiven Austausch zwischen den Gästen zu fördern, wurde die Teilnehmerzahl auf 30 Personen begrenzt. So nahmen insgesamt 30 Teilnehmer aus sechs Ländern – Deutschland, Spanien, Italien, Dänemark, Österreich und China – an der Veranstaltung teil. Davon waren elf externe Gäste, sieben HAM Masterstudierende, sechs HAM Mitarbeiter und sechs Summer School Alumni.

Den Rahmen der Veranstaltung bildete die internationale Konferenz mit dem Titel „Creativity Meets Innovation: Dialogues across Domains“. Am Vormittag hielten vier weltweit berühmte Wissenschaftler aus Italien (Prof. Dr. Giovanni Corazza, Marconi Institute for Creativity, University of Bologna), Dänemark (Prof. Dr. Vlad Glaveanu, Universität Aalborg), Österreich (Prof. Dr. Franz Huber, Institut für Innovationsmanagement, Privatuniversität Schloss Seeburg) und Deutschland (Prof. Dr. Elmar Wagner, Hochschule Augsburg) Vorträge über Kreativität und Innovation. Diese vier sorgfältig ausgewählte Key Notes präsentierten spannende Ansätze zur Kreativität und Innovation in den Gebieten Psychologie, Wirtschaft und Ingenieurswesen und gaben einen interdisziplinären Überblick zum aktuellen Forschungsstand der Kreativität und Innovation.

Nach den Experten-Vorträgen folgten am Nachmittag die Präsentationen von vier HAM Masterstudierenden und einer Summer School Alumni zur eigenen Kreativitätsforschung sowie zu einem aktuellen Kreativitätsprojekt. Die nachfolgenden gemeinsamen Diskussionen halten sowohl den etablierten Experten als auch den Nachwuchswissenschaftlern, ihre Vorstellung und ihr Wissen über das Thema Kreativität und Innovation zu erweitern.

Im Anschluss fand am Nachmittag eine Podiumsdiskussion zwischen allen internen und externen Experten sowie parallel eine moderierte Fokusgruppen-Diskussion zwischen den Summer School Alumni statt. In der Podiumsdiskussion wurden die „hot topics“ des Forschungsfelds intensiv diskutiert: Messung und Förderung der Kreativität und Innovation, Unterschiede und Zusammenhänge der Kreativität und Innovation sowie Tendenzen der Kreativitäts- und Innovationsforschung. Die Fokusgruppen-Diskussion hat die Summer School Alumni durch Bilder, Videos und weiteres kreatives Material in die unvergessene Zeit in der HAM Kreativitäts-Summer-School zurückversetzt. Darüber hinaus kam es zu einem produktiven Erfahrungsaustausch und sehr weltvollen Vorschlägen für zukünftige Summer Schools. Selbstverständlich erzählten sie auch von ihrem Leben nach der Summer School und tauschten Ideen für Zusammenarbeitsmöglichkeiten auf dem Kreativitäts- und Innovationsgebiet.

Während der gesamten Veranstaltung ist Kreativität immer wieder in kleinen Details sichtbar geworden. Bei der Anmeldung zog z.B. jeder Teilnehmer ein außergewöhnliches Geschenk aus der sogenannten „Creativity Soul Mate Box“. Diese Geschenke in verschiedenen Formen und Farben führten die Teilnehmer zu ihrem Kreativitätspartner, mit dem sie anschließend eine kreative Aufgabe vor Ort gemeinsam durchführen mussten. Am Eingang des Veranstaltungsorts stand darüber hinaus eine „Creativity Quotation Wall“. Um Eintritt zur Veranstaltung zu bekommen, musste hier jeder Teilnehmer ein Kreativitäts-Zitat präsentieren. Auch hinter den von Prof. Pierre Rafih mit Farben und Schriftarten „manipulierten“ bunten Namenschildern steckte ein kreatives Rätsel, dass es durch die Teilnehmer zu lösen galt. Die kreative Denkfähigkeit der Teilnehmer wurde so auf vielerlei Hinsicht gefordert.

Mit einem hohen Maß an Energie, Konzentration und Kreativität nahmen die 30 Teilnehmer an den unterschiedlichen traditionellen und nicht traditionellen Aktivitäten teil. Neben der Gewinnung wissenschaftlicher Einsichten und dem Ausbau des internationalen und interdisziplinären Netzwerks, konnten die Teilnehmer durch eigenes Engagement beweisen, dass Kreativität und Innovation nicht nur ein wesentlicher Bestandteil der Gesellschaft sind, sondern sie sogar von uns geschaffen und gesteuert werden können. Dies war auch einer der Hauptgründe für den Aufbau des Institute for Creativity & Innovation an unserer Hochschule. Die Mission des ICI ist es, die Forschung und Praxis von Kreativität und Innovation zu vereinen, um ein ganzheitliches Verständnis der Vorgeschichte, der Entwicklung und des Managements von Kreativität und Innovation auf individueller und organisatorischer Ebene zu fördern.

Wir freuen uns über den großen Erfolg dieser gelungenen Eröffnung des ICI und wünsche dem Institut viel Erfolg bei der Erforschung und Förderung der Kreativität und Innovation!

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