Aufschieberitis beim Lernen – Wie Du den Anfang findest

Frei nach dem Motto #meindulerntrichtig hat HAM-Prof. Dr. Axel Koch, Fakultät Wirtschaftspsychologie, Experte für erfolgreiches & nachhaltiges Lernen, eine spannende Serie mit Blogbeiträgen, Selbst-Tests, Videos usw. für Dich geplant. Diesmal: Aufschieberitis beim Lernen – Wie Du den Anfang findest

Kennst Du das? Du willst lernen, aber da ist immer noch etwas Anderes dringender. Geschirr abwaschen. Sich einen Kaffee kochen. Die Freundin anrufen. Und irgendwann ist es eh zu spät. Dann lohnt es sich eh nicht mehr, was zu tun.
Ob Du zu den Top-Aufschiebern gehörst oder nur ein bisschen darunter leidest, kannst Du mit dem kleinen Selbsttest checken, den Du weiter unten findest.

Wie kommt Aufschieberitis eigentlich zustande?
Aufschieben hat mit „inneren Selbstgesprächen“ zu tun. Versuche diese zu erkennen. Vielleicht findest Du deshalb nicht den Anfang, weil Dein Anspruch zu hoch ist. Du willst alles auf einmal und dann noch perfekt lernen. Oder Du demotivierst Dich mit Sätzen wie „Das schaffe ich nie, das ist so schwer.“ Natürlich sind es auch Sätze wie „Boh, der Stoff ist so trocken, dass es staubt.“ Erkenne, was Deine inneren Sätze sind, die Dich hemmen, den Anfang zu finden.

Check Dich selbst: Wie schlimm steht es um Dich
Im Folgenden findest Du einen Selbst-Test zum Thema Aufschieberitis:

Selbsttest Aufschieberitis

Was kannst Du tun?
Der Tipp ist relativ einfach: Fang einfach mit irgendetwas an. Egal was. Schreibe den ersten Satz. Nimm die erste Übungsfrage. Lies irgendwo rein. Völlig egal. Mit dieser Haltung gelingt es erstaunlich gut ins Tun zu kommen. Ich selbst kenne das ja auch, wie das ist, wenn ich alles andere mache nur nicht, was ich sollte. Faszinierenderweise komme ich durch diesen Tipp in den Arbeits-/Lernfluss. Ich sage mir dann: „Und wenn Du nur ein Wort schreibst, eine Seite liest. Egal. Mach es einfach.“ Die Hürde sinkt. Und ich fange an, mich mit dem Thema zu befassen.

Quelle:
Monia R. Basco (2012). Schluss mit Prokrastinieren. Wie Sie heute beginnen, mit dem Aufschieben aufzuhören. Bern: Hans Huber, S. 64

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