Internationale Auslagerung von IT-Dienstleistungen

Don’t outsource thinking: Das war der Tenor der Tagung zum Thema Internationale Auslagerung von IT-Dienstleistungen, die am 25. Januar 2018 an der Hochschule für angewandtes Management am Campus Neumarkt stattfand.

Die Auslagerung von IT-Dienstleistungen ist seit Jahren nicht mehr aus den Unternehmen weckzudenken. Ging es in der ersten Auslagerungsphase lediglich um die Senkung der IT Kosten, so stehen heute Themen wie Fachkräftemangel und damit die erheblichen Personalengpässe im IT-Bereich im Vordergrund. Vor einigen Jahren standen dabei noch viele Länder im osteuropäischen Raum zur Verfügung. Inzwischen treten aber auch hier personelle Engpässe auf.

Viele insbesondere mittelständische Unternehmen sehen sich aber ausgerechnet in dieser Situation zahlreichen neuen Herausforderungen in der IT konfrontiert und müssen dringend Produkte und Services mit Hilfe der IT anpassen.
Somit geht deren Blick auch in Richtung Osten. Länder wie Weißrussland oder Indien gewinnen bei mittelständischen Unternehmen immer mehr an Relevanz. So besticht beispielweise Indien mit einer für lokale Verhältnisse geradezu unfassbaren Zahl an IT-Fachleuten und Unternehmen. Ressourcen im indischen Markt erscheinen aus hiesiger geradezu unbegrenzt und der sprachliche Zugang ist aufgrund der englischen Landessprache einfach. Durch Internet und neuen Kommunikationsmitteln ist der Kontakt mit diesen IT Dienstleistern inzwischen viel einfacher als noch vor einigen Jahren.

Dennoch scheitern zahlreiche Projekte und Ziele werden nicht im Ansatz oder nur unter großen Anstrengungen erreicht. Wir ein roter Faden zieht sich durch diese fehlgeschlagenen Projekte die Erkenntnis, dass die kulturelle Fallhöhe zwischen Indien aber auch zwischen Ost- und West-Europa groß ist.

Dieser zentralen Fragestellung widmete sich die Tagung und gab zahlreiche Anregungen und Ideen geben, wie die Auslagerung von IT-Dienstleistungen erfolgreich umgesetzt werden kann.

Teilnehmerstimme:
Es war eine sehr lehrreiche und interessante Veranstaltung, zumal ich gerade selber in meinem akt. Projekt viel mit Indern zu tun habe. Insbesondere die Vorträge der beiden Studentengruppen, aber auch der „Profis“ waren sehr fundiert, praxisnah und inhaltsreich und angenehm gering „marketingorientiert“.
Udo Schnell

Um der oben beschriebenen Personallücke entgegen zu tretten bietet die Hochschule für angewandtes Management seit dem Studienjahr 2018, zusammen mit den Kooperationspartnern ProSiebenSat.1 und it-economics, ein fundierte, praxisorientierte Hochschul-Ausbildung in diesem Bereich an. Angeboten wird der Studiengang Wirtschaftsinformatik Bachelor, sowie aufbauend der Studiengang Wirtschaftsinformatik Master.

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