Wenn man ein Fashionmanagement-Studium gewinnt: Gewinnerin Marleen im Interview

Einen Studienplatz verlosen? Das hat nun wirklich noch keine Hochschule gemacht. Dann auch noch diejenige zu sein, die diesen Platz gewinnt, muss ein überwältigendes Gefühl sein. So ist es Marleen passiert, die am Fashion-Contest der HAM teilgenommen hat.

Die Hochschule für angewandtes Management (HAM) hat sich zum Launch ihres neuen Studiengangs Fashionmanagement & Global Brands zum Wintersemester 18/19 gedacht: Lasst uns doch einen Studienplatz verlosen. Wer einen Studienplatz an der größten privaten Hochschule Bayerns gewinnen will, muss dafür natürlich etwas tun. Allem voran, seine Kreativität und Gespür für Mode zeigen. Nach einer Vorrunde, in der die Teilnehmer ihren liebsten Fashionstyle auf kreativste Art einsenden sollten, kamen unterschiedlichste Interpretationen. Dabei konnte Marleen mit beeindruckenden Zeichnungen punkten. Schlussendlich wurden 9 Teilnehmer zur finalen Runde nach Hamburg eingeladen. Jeder Teilnehmer erhielt die Aufgabe, eine Influencerin zu stylen und über den Catwalk zu schicken. Beim großen Finale konnte Marleen schlussendlich die Jury von ihrer Kreation überzeugen & ging als Gewinnerin des Studienplatzes hervor.

Nun ist Marleens zweite Präsenz am Hauptstandort der HAM in Ismaning. Da nahmen wir uns Marleen zur Seite & stellten ihr ein paar Fragen über den Fashion-Contest, das Studium & die Hochschule:

  1. Was hast du damals gedacht, als du auf das Gewinnspiel gestoßen bist: „Hä? Die verlosen ein ganzes Studium?!“

Ja, das dachte ich mir wirklich… aber es war generell eine sehr spontane Aktion, wie alles verlaufen ist. Ich bin recht kurzfristig durch Instagram auf die Ausschreibung aufmerksam geworden und habe mir gedacht: „Okay. Wow. Das musst du dir jetzt mal genauer anschauen.“

Als ich dann noch einmal auf der Website nachgelesen hatte, dachte ich mir: Okay, jetzt nutze ich doch einfach mal die Chance und bewerbe mich.

Dann wurde ich tatsächlich zum Finale nach Hamburg eingeladen und habe auch noch gewonnen. In der Situation konnte ich es gar nicht richtig glauben, aber ich war sehr glücklich und dankbar und bin es natürlich jetzt auch noch.

  1. Du bist jetzt in der zweiten Präsenzphase am Campus. Wie klappt es bei dir mit den Selbstlernphasen? Fällt es dir leicht, dich zu strukturieren?

Ich bin ein recht organisierter Mensch und es klappt eigentlich ganz gut. Die Lernplattform ist super strukturiert und auch die bereitgestellten Materialien mit Musterlösungen und Hilfestellungen erleichtern das Lernen. Jedoch muss ich noch etwas an meinem Zeitmanagement arbeiten. Aber ich denke, dass sich das auch mit der Zeit noch einpendeln wird.

  1. Welche Vorteile siehst du im Online + Präsenzstudium?

Ganz klar, dass man sich alles individuell und persönlich einteilen kann und nebenher auch noch Zeit hat für eigene Projekte, Praktika oder Werkstudentenjobs. So kann man Berufserfahrung sammeln und sein Erlerntes gleich in die Praxis umsetzen. Außerdem ist auch hier die Flexibilität sehr von Vorteil, da man nicht an einen Standort gebunden ist und von überall aus arbeiten und lernen kann.

  1. Inwiefern hat dich die HAM zu Beginn deines Studiums unterstützt?

Bei Fragen hatte die HAM immer ein offenes Ohr für mich und nahm sich Zeit all meine Fragen zu beantworten.

Zum Beispiel am Anfang bei der Suche nach einer Unterkunft haben sie mir Tipps gegeben, wo man hier am besten etwas finden kann. Das war bei der ersten Präsenz sehr hilfreich, da parallel auch das Oktoberfest war.

Generell sind sie sehr auf das Wohl ihrer Studierenden bedacht. Es gibt zum Beispiel auch einen Career Service, der jede Woche einen Newsletter mit Jobangeboten sendet oder auch bei der Suche und Planung von Auslandspraktika/-semester hilft.

  1. Wie ergänzt das Studium deine Ausbildung zur Modedesignerin?

In der Ausbildung haben wir sehr kreativ gearbeitet. Gelernt, wie man eine Kollektion entwickelt vom Modellentwurf, über die Schnitterstellung, das Nähen bis zum fertigen Kleidungsstück. Natürlich musste man da ein wenig kalkulieren, wie viel Material man braucht, welche Kosten anfallen etc. Aber das ist ja nicht mit einem großen Label zu vergleichen. So denke ich, wird das Studium die betriebswirtschaftlichen Aspekte, das Marketing, einfach all das, was im Hintergrund einer Marke/ Label abläuft, gut ergänzen.

  1. Was glaubst du, wie wird dich dein Studium weiterbringen? Was sind deine Pläne?

Ich spiele schon seit längerem mit dem Gedanken mich eventuell selbstständig zu machen und denke, dass mich das Studium in diesem Punkt weiterbringen wird. Außerdem interessiere ich mich sehr für das Thema Nachhaltigkeit. Ich finde gerade in der Modebranche ist das ein sehr wichtiges Thema. Ich hoffe, dass ich zu diesem Thema noch viel lernen werde und auch später einmal in diesem Bereich Fuß fasse oder sogar selbst etwas auf die Beine stelle.

  1. Was wünschst du dir vom Studium?

Dass ich neue Dinge lerne, Zeit habe mich über Themen, die mich interessieren, weiterzubilden, dass neben der klassischen BWL eventuell auch ökologische und nachhaltige Themen Platz finden… Einfach, dass ich das Studium mit neuem, wertvollem Wissen abschließe und meinen beruflichen Weg finden werde.

Vielen Dank, Marleen, für das Interview!

Marleen_goes_ham - Der Blog zum Fashion Studium
Steckbrief
Name:Marleen Münster
Studienort:Ismaning/München
Semester:2. Semester
Vorherige Ausbildung:Modedesignerin & Grafikdesignerin