Summer Symposium on US Foreign Policy in Washington, DC

Jedes Jahr im August unternimmt die Hochschule für angewandtes Management eine Exkursion in die Schaltzentralen der Macht nach Washington, DC. Auch in diesem Sommer war die HAM beim Summer Symposium on US Foreign Policy dabei und bot ihren Studierenden die Möglichkeit, mit Experten aus aller Welt in Washington die Fragen nach Krieg oder Frieden und arm oder reich zu diskutieren.

Die Lage ist angespannt in Washington. Wieder einmal. Gerade hat Präsident Donald Trump eine weitere Runde Strafzölle gegenüber China angekündigt. Die Kapitalmärkte sind gestresst. Dass Indien eine Blockade Kaschmirs verhängt hat, Kim Jong Un weiterhin Raketen testet und sich in Hongkong die Demokratiebewegung nicht mehr mit Lippenkenntnissen Pekings zufrieden gibt, macht die internationale Lage nicht einfacher – von den großen Krisen im Nahen Osten, in den Beziehungen des Westens zu Russland und der orientierungslosen Europäischen Union ganz zu schweigen.

 

V.l.n.r. Nils Künkler, Franz-Josef Möller, Alban Kurtisi, Carolina Doll, Pauline Jacobs, Sophie Schnieders, Manfred Groß, Fabian Schwimmer

Wie gut, dass eine achtköpfige Truppe der Hochschule für angewandtes Management vor Ort in der immer noch wichtigsten Hauptstadt der Welt war. So konnten sie sich aus erster Hand in Hintergrundgesprächen, die oftmals „off the record“ erfolgen, briefen lassen und mit Experten und Entscheidern der US-Außenpolitik-Szene diskutieren. Unter der Leitung von Manfred Groß führte die HAM in den ersten beiden Augustwochen 2019 in Kooperation mit dem Osgood Center for International Studies und der Universität Regensburg das Summer Symposium on US Foreign Policy in Washington, DC durch. Ziel des Symposiums ist, unsere Studenten mit hochrangigen Außenpolitikexperten ins Gespräch zu bringen, um sich so für gehobene Tätigkeiten in international agierenden Unternehmen und Verwaltungen zu qualifizieren.

Highlights des diesjährigen Symposiums mit über 30 Terminen waren der legendäre Anchorman Marvin Kalb, Botschafter Thomas Pickering, der geschätzte Sicherheitspolitikexperte Michael O’Hanlon und der China-Fachmann Robert Daly. Mit einer solchen Besetzung der Gastreferenten konnte die Gruppe die großen sicherheitspolitischen Fragen unserer Zeit multiperspektivisch beleuchten: von Seiten der Regierung, von Seiten der Medien und von Seiten der Think Tanks. Und wer einen Termin bei der Hongkong Mission in Washington exakt zum bisherigen Höhepunkt der Demokratiebewegung in Honkong hat, ist auch in dieser für die aufstrebende Weltmacht China dramatischen Frage bestens informiert. Beim Internationalen Währungsfonds debattierten die Studierenden mit einem der engsten Mitarbeiter Christine Lagardes die Schuldenkrisen und die Lage der Weltwirtschaft, und in den Headquarters von Bloomberg News wurden sie von den leitenden Redakteuren aus den Bereichen Internationales und Wirtschaft unterrichtet. Feste Größen im mittlerweile etablierten Programm sind immer die Termine in der Deutschen Botschaft, im US-Außenministerium und im Pentagon.

Im Jahr 2019 fand das Summer Symposium nun zum 39sten Mal unter der Co-Leitung seines Gründers Dr. Shelton Williams statt. Wer bei seinem 40-jährigen Jubiläum im besonders spannenden Wahljahr 2020 mit an Bord sein will, kann sich beim Exkursionsleiter Manfred Groß persönlich auf eine (unverbindliche) Interessentenliste setzen lassen. Zehn Plätze sind für die HAM reserviert und nach guter alter amerikanischer Tradition gilt das Prinzip „first come, first served“. Alle HAM-Studierenden vom ersten Bachelorsemester bis zum letzten Mastersemester sind herzlich willkommen.

Kontakt:
Manfred Groß
Manfred.Gross@fham.de
Tel.: +49 (0) 89/4535 457-122

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