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05. Februar 2017 17:03

#meindulerntrichtig: Viel zu viel Stoff für mein Gehirn

Frei nach dem Motto Opens external link in new window#meindulerntrichtig hat HAM-Prof. Dr. Axel Koch, Fakultät Wirtschaftspsychologie, Experte für erfolgreiches & nachhaltiges Lernen, eine spannende Serie mit Blogbeiträgen, Selbst-Tests, Videos usw. für Dich geplant. Diesmal: Wie kriege den ganzen Stoff nur in mein Gehirn. Das ist viel zu klein dafür.

Viel zu viel Stoff für mein Gehirn

Mind Maps schaffen Übersicht und sind besser merkfähig

 

Wer das erste Mal die Mind Map Technik sieht, stellt sich meistens die Frage, wie das gehen und warum das hilfreich sein soll. Das Besondere ist, dass eine Mind Map vom Aufbau so ähnlich ist, wie unser Gehirn funktioniert. Ihr könnt Euch das so vorstellen. Wenn ich das Wort „Zahnarzt“ sage, geht bei jedem schlagartig eine Kette von Assoziationen los: Zahnarztstuhl, Bohrer, Mann mit Mundschutz, Betäubung usw. D.h. zu einem Schlagwort gibt es eine Art Netzwerk von weitere Begriffen und damit verbundenem Wissen. Und genau das Prinzip macht Ihr Euch bei der Nutzung der Mind Map Technik zunutze.

 

  • Schritt 1: Du nimmst ein leeres Blatt Papier und schreibst in der Mitte in einen Rechteck oder Kreis das zentrale Thema, z.B. „Grundlagen der Personalentwicklung“.
  • Schritt 2: Aus Deinem Lernmaterial, wie der Kursplattform, Skripten, Lernvideos, ziehst Du nun Gedanken heraus, die Du als sog. Schlüsselwörter formulierst, z.B. „Trainingsgestaltung“, „Funktionszyklus Personalentwicklung“, „Beratungsformen““. Vom Thema in der Mitte ziehst Du Linien und auf jede Linie schreibst Du diese Schlüsselwörter.
  • Schritt 3: Zu jedem der Schlüsselwörtern auf den Hauptästen, notierst Du auf weiteren Linien weitere Informationen, die mit dem Thema zusammenhängen, z.B. zu Trainingsgestaltung gibt es Wissen wie „Aufbau Lerneinheit“ oder „Lerntransfermethoden“ usw. So entwickelt sich ein zunehmendes verzweigtes Bild mit Wissensbausteinen, bei denen Du auf einen Blick die Zusammenhänge kennst.
  • Schritt 4: Der Einsatz von Bildern, Formen, Farben macht das Ganze noch anschaulicher. Auch kannst Du auseinanderliegende Zweige miteinander durch Linien verbinden.


Am Ende hast Du meistens große Gebilde. Dadurch, dass Du das Wissen visuell angeordnet und Du Dich auch für Schlüsselworter entschieden hast, merkst Du Dir leichter den Stoff und erkennst darüber hinaus Zusammenhänge, die Du vorher bei reiner Lektüre des Lernstoffs oder beim Herausschreiben noch gar nicht so klar vor Augen hattest.

Gib einfach bei Google Bilder den Begriff „Mind Map“ ein und Du siehst, was es da alles für Möglichkeiten gibt, wie Du so was machen kannst. Hier kannst Du es Dir angucken:

 

Gib einfach bei Google Bilder den Begriff „Mind Map“ ein und Du siehst, was es da alles für Möglichkeiten gibt, wie Du so was machen kannst. Hier kannst Du es Dir angucken:


www.google.de/search

Wenn Du nicht selbst Mind Maps malen willst, findest Du kostenfreie Software im Internet. Hier zwei Tipps

XMind 8
www.chip.de/downloads/XMind-8_34360761.html

FreeMind
www.chip.de/downloads/FreeMind_30513656.html

Hier gibt es noch mehr Feinheiten, wie es funktioniert:
www.studis-online.de/Studieren/Lernen/mindmapping.php

Buchtipp Tony Buzan
Das Mind-Map-Buch: Die beste Methode zur Steigerung Ihres geistigen Potenzials
www.amazon.de/Das-Mind-Map-Buch-Steigerung-geistigen-Potenzials/dp/3868824413/ref=sr_1_4


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