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Hochschule Ι Forschung

Forschung

1. Applied Creativity across Domains

Die zukünftigen Herausforderungen, die im Rahmen immer komplexeren Problemstellungen in der Arbeitswelt, in der Wirtschaft, in der Gesellschaft und in der Umwelt auf den Menschen zukommen, verlangen einerseits nach Expertise, aber auch nach Innovationsfähigkeit. Während Ersteres in vielen Studiengängen, Ausbildungen, Schulungen und ähnlichem meist systematisch abgedeckt ist, wird die Schulung von Kreativität und Innovation (d. h. die Umsetzung der Resultate kreativer Prozesse) in der Regel eklatant vernachlässigt. An dieser gesellschaftlich hoch relevanten Lücke setzt das erste fakultätsübergreifende Forschungsthema an, das sich in andragogischen Kontexten forschungsbasiert mit den Fragen auseinandersetzt, was die personalen, organisationalen und situationalen Determinanten kreativer Prozesse sind, wie diese Prozesse gefördertund wie deren Resultate angewandt und damit in Innovationen überführt werden können. Neben diesen eher psychologischen Fragestellungen beschäftigt sich die FHAM auch betriebswirtschaftlich und juristisch mit diesem Forschungsfeld, indem sie sich mit der Bilanzierung von Innovationen und den rechtlichen Implikationen von Innovationen im Rahmen von Patenten auseinandersetzt. Diese interdisziplinäre Perspektive auf das Forschungsthema hat sich bislang als äußerst fruchtbar erwiesen.

2. Sustainability

So sehr dieser Begriff in unterschiedlichsten Kontexten inflationär
verwendet wird, so wichtig ist doch die explizite Berücksichtigung der Nachhaltigkeit
als Kernpostulat global verantwortlichen Handelns. Im Rahmen unterschiedlicher
Forschungsfragen wird Nachhaltigkeit in ihren drei Säulen untersucht: Wirtschaft,
soziale Welt und biologische Umwelt. Aus betriebswirtschaftlicher und wirtschaftsrechtlicher
Perspektive interessiert dabei vorrangig, welche Implikationen die Berücksichtigung
von Nachhaltigkeitsthematiken für das Management von Unternehmen
hat, und wie eine Einbettung in Unternehmensleitlinien erfolgen kann. Aus einer
psychologischen Perspektive werden primär die Determinanten und Konsequenzen
einer Nachhaltigkeitsorientierung für die Marktteilnehmenden (d. h., Anbieter,
Nachfrager, Funktionäre) adressiert.

3. Educational Management and Innovations in Teaching and Learning

Das Verfolgen dieser Forschungsthematik ergibt sich in einer semi-virtuellen Hochschule, die
innovative Lernkonzepte verwendet, fast zwangsläufig. Zudem ist diese Forschungsthematik auch im Zeitalter der multimedialen Lernumwelten und der proklamierten,
von hoher Individualität geprägten, Wissensgesellschaft von höchster Praxisrelevanz.
Aus wirtschaftlicher und wirtschaftspsychologischer Perspektive befasst sich
dieser Forschungsbereich daher damit, wie moderne Wissensvermittlungsprozesse
inhaltlich konzipiert, evaluiert, modifiziert und auch verwaltet (Stichwort: Bildungscontrolling)
werden müssen, um den Bildungsauftrag in modernen Lern- und Arbeitswelten
zielgruppengerecht in für den Kunden optimaler Weise zu erfüllen.

4. Connected Life (Life 3.0)

Das vierte Forschungsfeld befasst sich aus wirtschaftlicher,
rechtlicher und psychologischer Perspektive mit dem (Arbeits-)Leben in den
postmodernen Gesellschaften der Industrienationen in ihrem Übergang zur Dienstleistungsgesellschaft.
Der hiermit verbundene Wandel insbesondere hinsichtlich Arbeitsbedingungen
(Stichworte hierzu sind: flexible Arbeitszeitmodelle; Heimarbeitsplätze;
weg von Produktion, hin zur Dienstleistung; virtuelle Teams) ist für das Individuum
mit extremen Anpassungsleistungen verbunden, auf die bisherige Ausbildungen
oft zu wenig eingehen. Daher ist es Kernaufgabe der Forschung in diesem
Themengebiet, aufbauend auf empirischen Untersuchungen der Kompetenzprofile
moderner Arbeitswelten, Trainingsprogramme zu entwickeln sowie diese zu evaluieren
und im Rahmen organisationaler Personalentwicklungs- und Personalmanagementprozesse
zu integrieren.