INFORMATIONEN

Master of Arts (M.A.)

90 ECTS
3 Semester
395,- Euro pro Monat

Start im Winter- und Sommersemester

Ansprechpartnerin:
Maria Mischkewitz

(089) 45 35 45 7-0
info@fham.de

Master Sportrecht studieren – als berufsbegleitendes Studium möglich!

Abschluss: Master of Laws in Wirtschaftsrecht. Entscheiden Sie sich mit dem Master Sportrecht für einen Fachbereich, in dem es aktuelle noch stark an Experten mangelt (ideal für Sportmanager und Rechtswissenschaftler)!

Der Schwerpunkt „Sportrecht“* ist eng verzahnt mit dem Studiengang Master Sportmanagement. Sportrecht ist ein Sammelbegriff für alle Vorschriften, die die Rechtsverhältnisse von Sportlern, Trainern, Managern, Vereine und Sportverbänden sowohl im Amateursport als auch im Profisport regeln. Hierunter fällt das Vereinsrecht, das Arbeitsrecht, das Gesellschafsrecht, das Medienrecht und das Europarecht. Da auch der Sport zunehmend „verrechtlicht“ wird, hat die juristische Teildisziplin „Sportrecht“ in den vergangenen 20 Jahren einen erheblichen Bedeutungszuwachs erfahren. So lassen sich Sportler, Trainer und Vereine vor den Verbandsinstanzen heute durchweg durch entsprechende Experten und Kanzleien vertreten. Aber auch die Abfassung von Sportleistungs- oder Sponsoringverträgen bedarf heute einer vertieften Kenntnis der Besonderheiten dieser Materie. Besonders im Fußball werden heute hohe Gehälter gezahlt. Deswegen werden im Vereinsleben und im Verbandsleben Arbeitskräfte benötigt, die die nötige Expertise für hitzige Vertragsverhandlungen mitbringen.

Studieninhalte „Sportrecht“

An diesen Besonderheiten und dem Bedarf der Praxis orientiert sich die Spezialisierung „Sportrecht“ im Masterstudiengang Wirtschaftsrecht. Neben vereins- und haftungsrechtlichen Themen wird aus dem Bereich des Zivilrechts vor allem die Vertragsgestaltung, insb. von Sponsoringverträgen in den Fokus gerückt. Auch die Besonderheiten des Sportarbeitsrechts, also die Möglichkeit der Befristung von Sportarbeitsverträgen, Vergütungsmöglichkeiten und Fragen der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall in Abgrenzung zu anderen Formen der Absicherung, werden behandelt. Schließlich widmen wir uns den strafrechtlichen Auswüchsen der Sportausübung und damit Fragen der Strafbarkeit wegen Körperverletzung bei der Sportausübung, des Dopings im Sport (Anti-Doping-Gesetz) und der Ahndung von Spielmanipulationen. Verhandlungsführung, Gesprächsführung, Vermarktungsrecht und Europarecht sind weitere Schwerpunkte während des Studiums.

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Sportrecht: Berufsfelder, Branchen und Berufsaussichten

Mit vertieften Kenntnissen des Sportrechts stehen Ihnen zahlreiche Berufsfelder und Branchen offen, wie bspw. eine Tätigkeit bei Sportvereinen und Sportverbänden, im Sportler- oder Künstlermanagement, als Mitarbeiter in Anwaltskanzleien, Vermittlungs- und Vermarktungsagenturen sowie Eventagenturen, bei Sportartikelherstellern und Sponsoren. Zudem qualifiziert Sie dieses Master-Studium um bei Sportartikelhersteller, in den Medien, in Industrieunternehmen, in Bildungseinrichtungen, in Sportclubs oder in Sportorganisationen zu arbeiten.

Aufgrund der immer noch anhaltenden Sportbegeisterung rund um die Welt, werden Sportjuristen gebraucht. Deshalb haben Sie mit diesem Master-Studium gute Berufsaussichten. Bei größeren Sportorganisationen oder Sportverbänden haben Sie zudem sehr gute Karrieremöglichkeiten.

Aufgaben im Bereich Sportrecht

Zu den vielfältigen Aufgaben eines Sportjuristen zählen das Führen von Vertragsverhandlungen für die diversen Beteiligten an sportrechtlichen Fällen, einschließlich der Vertragsgestaltung, die Beratung und Vermittlung von Sportlern auf selbständiger oder angestellter Basis, die Abfassung und Überprüfung diverser Verträge, wie Athletenvereinbarungen, Arbeitsverträge, Lizenzvereinbarungen oder Transfervereinbarungen. Zusätzliche Aufgaben sind:

  • Projektmanagement
  • Planung und Organisation von Gerichtsprozessen
  • Treffen von Athletenvereinbarungen
  • Aushandeln von Arbeitsverträge
  • Überprüfung von Lizenzverfahren
  • Führung von Schiedsverfahren
  • Dopingverfahren

*der Schwerpunkt wird vorbehaltlich der Genehmigung durch das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst durchgeführt.