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Forschungsschwerpunkte der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre

Die Fachhochschule für angewandtes Management, im speziellen die Fakultät für Betriebswirtschaft, strebt nach Innovation und wissenschaftlichen Erkenntnissen im angewandten Managementbereich. Daher ist es erforderlich, im Bereich der Forschung aktiv, erfolgreich und vor allem fortschrittlich zu agieren. Damit auch unsere Studierenden direkt von unserer Forschung profitieren, veröffentlichen wir regelmäßig einen aktualisierten Abschlußarbeitenpool (Themenpool Bachelor & Themenpool Master).


Eine empirische Studie zur Attraktivität des „Ausgeh-Angebots“ der Stadt Unna
VerantwortlichkeitProf. Dr. Vanessa Haselhoff
ZielsetzungIm Rahmen des Kurses „Forschungsmethoden und angewandte Statistik“ führt Prof. Dr. Vanessa Haselhoff gemeinsam mit Studierenden eine praxisrelevante Studie am Campus Unna durch. Die Studierenden befragen Bürger- und Besucher zu ihrem Ausgehverhalten und der Attraktivität des Nachtlebens in Unna. Es sollen Stärken und Schwächen, fehlende Angebote und Wünsche identifiziert werden sowie Verbesserungsvorschläge zum Gastronomie- und Unterhaltungsangebot erarbeitet werden. So werden anlässlich der Studie Kenntnisse in der Erstellung der Fragebögen bis hin zur statistischen Auswertung und Präsentation der Ergebnisse vermittelt. Die Erhebung, die auch in der regionalen Presse große Beachtung findet, wird derzeit als Kombination aus online- und persönlicher/schriftlicher Befragung durchgeführt. Mitte Mai werden die Daten gemeinsam analysiert, im Juli die Ergebnisse von der BWL-Professorin und ihren Sportmanagement-Studierenden der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

 

Analyse von Kostensenkungspotenzialen durch Prozessoptimierung
VerantwortlichkeitProf. Dr. Susanne Schuller
ProblemstellungDie Analyse von Kostensenkungspotenzialen durch Prozessoptimierung.

In diesem Bereich stellt die "Ermittlung von Kostensenkungspotenzialen in der Halbleiterindustrie" ein konkretes Forschungsfeld dar, das in Zusammenarbeit mit einem Praxispartner (Infineon) bearbeitet wird. Auch im Rahmen des Forschungsprojektes „Kostenanalyse und Kostenoptimierung bei der Entwicklung kompakter, höchst miniaturisierter und energieeffizienter Systeme mittels Chip-Package-System Co-Design (CoSiP)“ wird auf Basis vorhandener wissenschaftlicher Ansätze eine geeignete Methodik zur Kostenanalyse und Kostenoptimierung in der Halbleiterindustrie entwickelt.

Um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Halbleiter-Produzenten gegenüber der ausländischen Konkurrenz zu stärken, sind Kosteneinsparungen erforderlich. Das Schaffen von Kostentransparenz ist ein Ansatz, um dies zu erreichen. Während der Produktentwicklung wird – explizit oder implizit – bestimmt, wie hoch die späteren Fertigungskosten sein werden. Bislang war es mit vertretbarem Aufwand kaum möglich, die Kostenfaktoren der zukünftigen Fertigung bereits frühzeitig im Entwicklungsprozess offen zu legen und zu beeinflussen.

ZielsetzungKonkretes Ziel ist daher die Entwicklung eines Hilfsmittels für den Concept Engineer, das erlaubt, die kostenoptimale Kombination von Chip-Technologie und Package-Technologie zu ermitteln. Dieses eigens für die Anforderungen von Halbleiter-Unternehmen zu entwickelnde Konzept gestattet es, die zukünftigen Produktkosten frühzeitig und zuverlässig zu simulieren, zu analysieren und somit zu optimieren. Um das gesetzte Ziel zu erreichen, müssen die bestehenden Kosten analysiert, Kosten-Abhängigkeiten ermittelt und Kostentreiber gefunden werden. Die Verknüpfung der Analyseergebnisse aus der Package-Welt und der Chip-Welt hinsichtlich Technologieauswahl erfolgt in einem Konzept, das in einem weiteren Schritt außerhalb des Projektes in ein EDV-basiertes Tool weiterentwickelt werden kann, und das die Entscheidungsfindung des Concept Engineers erleichtert. Diese Art der Verknüpfung ist neu auf diesem Gebiet und unterstützt die bei Infineon implementierte effiziente Herangehensweise gemäß der Co-Design Methodik. Das Forschungsprojekt ist ein Kooperationsprojekt der FHAM zusammen mit der Firma Infineon technologies AG, Neubiberg, und der TU Clausthal.
The Future of Marketing Communications - zielgruppengerechte Marketingkommunikation, gestalterische Elemente und Mediennutzung
Verantwortlichkeit

Prof. Dr. Britta Salender

Prof. Dr. Clemens Koob

Problemstellung

In diesem Forschungscluster werden Gestaltungs- und Wirkungsaspekte der Marketingkommunikation im Business-to-Business (B2B)- und im Business-to-Consumer (B2C)-Bereich untersucht. Von besonderem Interesse sind hierbei emotionale und visuelle Elemente der werblichen Kommunikation, die Bedeutung unterschiedlicher Kommunikationsumfelder für die Kommunikationswirkung und die Entwicklung künftiger Mediennutzung.

ZielsetzungDie konkrete Zielsetzung dieses Forschungsschwerpunktes ist es, Grundlagen und konkrete Anhaltspunkte für eine zukunftsgerechte und zielgruppenorientierte visuellaffektive Marketingkommunikation zu liefern. Dabei wird die Rolle gestalterischer und inhaltlicher Aspekte ebenso analysiert wie die Wirkung verschiedener Werbeformen oder das künftig zu erwartende Mediennutzungsverhalten. Forschungsfelder sind sowohl der B2B- als auch der B2C-Bereich. Inhaltliche und gestalterische Analysen mit kommunikationswissenschaftlichen Methoden (Inhaltsanalyse, semiotische Analysen, rhetorische und interpretative Analysen etc.) dienen dazu, emotionale und visuelle Elemente der werblichen Kommunikation zu detektieren. Abschlussarbeiten von FHAM-Studierenden (z.B. Menschenbilder in der Werbung, emotionale Farbassoziationen, Analyse der visuellen Elemente der werblichen Darstellung bei Sportveranstaltungen) ergänzen die Forschungsaktivitäten der Fakultätsmitglieder. Die gewonnenen Erkenntnisse aus verschiedenen Branchen geben gemeinsam mit qualitativen und quantitativen Studien zur Werbewirkung und Mediennutzung Anhaltspunkte zu einer zukunftsgerechten und zielgruppengerechten Marketingkommunikation. Weitere Themenstellungen ergeben sich aus den einzelnen Forschungsfragen, darüber hinaus werden forschungsorientierte Vorlesungsinhalte abgeleitet (z.B. Projektseminar im Masterstudiengang BWL, Prof. Koob; Vorlesung zur Markt- und Werbepsychologie, Prof. Salander).
Wie wirkt sich die aktuelle wirtschaftliche Lage in Europa auf die Kaufentscheide der Konsumenten aus?
VerantwortlichkeitProf. Dr. Clemes Koob
InhaltDieser Forschungsfrage geht eine neue Kooperation der HAM mit der University of the Aegean nach. Zum Auftakt der Zusammenarbeit nahm Prof. Dr. Clemes Koob eine Gastprofessur an der Business School der griechischen Universität wahr. Während eines einwöchigen Lehr- und Forschungsaufenthalts konnte er sich in persönlichen Gesprächen, einem Kolloquium mit Forschern der griechischen Hochschule, Exkursionen, sowie Vorlesungen und Seminaren mit Bachelor- und MBA-Studenten ein Bild von den Gegebenheiten vor Ort machen. Darauf aufbauend sind ein weiterer persönlicher Austausch und gemeinsame Publikationen geplant.
GFS-Zukunftswerkstatt Westerham „Neue Herausforderungen in der Regionalökonomie“
VerantwortlickeitProf. Dr. Markus Lemberger
Inhalt

Aktuelle Entwicklungen in der regionalwissenschaftlichen Forschung für einen ausgewählten Kreis von Entscheidern aus der regionalpolitischen Praxis nutzbar zu machen.

a) Vortragsthema: Evaluation von mit europäischen Mitteln geförderter Projekte im ländlichen Grenzraum in Bayern

b) Forschungsprojekt mit Herrn Prof. Friedrich: Theoretische und operative Betrachtungen zu den Einsatzmöglichkeiten der europäischen Rechtsform EVTZ (Europäischer Verbund zur territorialen Zusammenarbeit) am Beispiel der Europaregion Donau-Moldau.

Es geht inhaltlich um eine ex-post Evaluierung des Gründungsprozesses von sog. Europaregionen an den Nahtstellen der Nationalstaaten in Europa. Am Beispiel der am 30. Juni 2012 offiziell zu gründenden europaregion Donau Moldau erfolgt eine Aufarbeitung und kritische Betrachtung unter Beachtung der europäischen Einigungsstrategie.